Adipositas / Übergewicht

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Intervallfasten gilt als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung des Stoffwechsels. Ob jedoch der Zeitpunkt der Mahlzeiten dabei eine Rolle spielt, ist bislang wenig verstanden. Eine neue Analyse der ChronoFast-Studie untersuchte nun, wie frühes im Vergleich zu spätem Essen das Lipidprofil im Blut beeinflusst – also jene Vielzahl an Fettmolekülen, die eng mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verknüpft sind.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 21 Studien konnte zeigen, dass die durchschnittliche Gewichtszunahme in der Schwangerschaft häufig über den Leitlinienempfehlungen liegt, besonders bei Frauen mit Übergewicht oder Adipositas. Dies lag womöglich weniger an der mittleren Energieaufnahme, sondern an reduzierter körperlicher Aktivität, fand die Analyse. Ernährungs- und Bewegungstipps für Schwangere wären demnach sinnvoll, so das Fazit.

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Die neuen Abnehmwirkstoffe (GLP-1 RA) können bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas wirksam das Gewicht reduzieren, können jedoch mit gastrointestinalen unerwünschten Ereignissen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verstopfung einhergehen. Die Risiken unterscheiden sich allerdings je nach Wirkstoff, fand ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse.

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Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass der Abnehmwirkstoff Liraglutid die Häufigkeit chronischer Migräneanfälle bei Menschen mit Adipositas signifikant reduzieren kann. Die Wirkung von Liraglutid war dabei unabhängig von einer Gewichtsabnahme.

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Ein neuer Umbrella-Review über 13 systematische Reviews und Metaanalysen konnten zeigen, dass eine Ernährung mit viel Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Obst mit geringerem Risiko für Übergewicht und Adipositas verbunden ist. Der häufige Konsum von rotem Fleisch und zuckerhaltigen Getränken kann dieses Risiko erhöhen.

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Kardiometabolische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas stehen mit einer beschleunigten Hirnalterung in Verbindung. Eine Metaanalyse von 14 Studien ergab, dass Diabetes den stärksten Einfluss auf die Hirnalterung hat, gefolgt von Bluthochdruck und Adipositas. Besonders Diabetes könnte daher ein wichtiger Angriffspunkt für Präventionsmaßnahmen gegen kognitive Beeinträchtigungen und Demenz sein.

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Eine sehr kalorienarme ketogene Ernährung (VLCKD) kann die Darmmikrobiota von Menschen mit Adipositas positiv verändern, indem sie die mikrobielle Vielfalt und nützliche Bakterien wie Akkermansia erhöht. Allerdings sinkt zugleich der Anteil von Bifidobakterien, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 14 Studien. Die Auswirkungen auf die Darmgesundheit sind demnach also möglicherweise nicht nur positiv, so das Fazit.

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In einer Metaanalyse aus 50 randomisierten kontrollierten Studien wurde festgestellt, dass GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) das Gesamtrisiko für Krebserkrankungen nicht signifikant beeinflussen. Allerdings zeigte sich bei adipösen Menschen ein signifikant reduziertes Risiko für Gebärmutterkrebs. Gleichzeitig wurde ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsenkrebs und in kurzfristigen Studien auch für Darmkrebs festgestellt. Weitere Studien sind erforderlich, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.

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  DGP – Die SELECT-Studie untersuchte den Einsatz von Semaglutid bei Patienten mit Übergewicht/Adipositas und nachgewiesener Herz-Kreislauf-Erkrankung (KHK), aber ohne Diabetes. Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (MACE, major adverse cardiovascular events) konnten dabei um 20 % reduziert werden. Welchen Einfluss Ausgangswerte (Gewicht, Bauchumfang) und erzielter Gewichtsverlust hatten, wurde in einer aktuellen Auswertung der SELECT-Studiendaten ermittelt. Innerhalb der {…}

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