Asthma

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 31 Studien zeigte, dass Pollenexposition das Risiko für allergische Erkrankungen signifikant erhöht. Besonders hohe Pollenkonzentrationen stellen demnach ein größeres Risiko dar. Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen betroffen, insbesondere Baumpollen spielten eine wichtige Rolle.

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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Kinder mit allergischer Rhinitis signifikant höhere Serum-Zonulin-Werte aufweisen als gesunde Kinder. Dies deutet auf eine gestörte Darmbarriere hin, die möglicherweise zur Entzündung und Krankheitsentwicklung beiträgt. Zudem wurde ein niedrigeres Verhältnis von Haptoglobin zu Zonulin festgestellt, was auf eine reduzierte Fähigkeit hinweist, oxidative Schäden zu minimieren.

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Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass die Belastung durch Feinstaub in der Luft signifikant mit einem erhöhten Risiko für Asthma und pfeifende Atemgeräusche (Wheezing) bei Kindern und Jugendlichen assoziiert ist. Untersucht wurden Partikel mit einem Durchmesser von ≤10 µm (PM10) und ≤2,5 µm (PM2,5). Von den feineren Partikeln (PM2,5) ging dabei eine etwas größere Gesundheitsgefahr aus.

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Aktuelle Forschungsdaten konnten zeigen, dass die Exposition gegenüber Perfluorooctanoat (PFOA) mit einem erhöhten Risiko für Asthma bei Kindern assoziiert ist. Für Perfluorooctansulfonat (PFOS) konnte kein signifikanter Zusammenhang nachgewiesen werden. Zudem ergab die Analyse keinen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) und einer verminderten Lungenfunktion bei Kindern.

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Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und einem erhöhten Asthmarisiko hin. Die potenziellen Atemwegsrisiken durch den Konsum von Cannabis sollten laut der Studienautoren mehr Beachtung finden.

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Eine aktuelle Studie aus Brasilien untersuchte die Wirksamkeit der Photobiomodulationstherapie bei Menschen mit allergischer Rhinitis. Die Ergebnisse konnten eine deutliche Verbesserung der Nasenatmung und der Symptome zeigen. Die Therapie erwies sich als sicher und gut verträglich, ohne relevante Nebenwirkungen. Jedoch wurde keine signifikante Verbesserung des Geruchssinns dokumentiert.

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Asthma ist eine häufige Atemwegserkrankung und könnte mit einem erhöhten Risiko für Herpes Zoster (Gürtelrose) einhergehen, legten frühere Studien nahe. Eine systematische Literaturrecherche und Metaanalyse bestätigte dies. Insbesondere betroffen sind ältere Menschen und Personen, die orale Kortikosteroide einnehmen. Die Autoren betonen, dass Impfungen zum Schutz bereitstehen.

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Viele Kinder leiden unter Allergiesymptomen und das nicht nur während der Pollensaison. Tägliche Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung scheinen eine wirksame Ergänzung zur Standardbehandlung bei allergischer Rhinitis zu sein. In einer aktuellen Studie hatten Kinder in der Nasenspülungsgruppe weniger Beschwerden wie Niesen und Augensymptome sowie einen geringeren Bedarf an Nasenreinigung im Vergleich zur Kontrollgruppe.

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