Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Statine werden breit bei Patienten mit metabolischen und kardiovaskulären Erkrankungen eingesetzt. Die Wirkung von Statinen bei COVID-19 und welche Patienten besonders von dieser Behandlung profitieren könnten, sind nicht völlig klar. Dies untersuchten Forscher nun in einem systematischen Review mit Meta-Analyse. Der Einsatz von Statinen war demnach signifikant mit einem reduzierten Bedarf für invasive mechanische Beatmung assoziiert und senkte die COVID-19-Sterblichkeit. Ein Abbruch einer bestehenden Statin-Therapie wegen COVID-19 ist demnach nicht angebracht.
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Forscher untersuchten in Schweden, ob sich kardiorespiratorische Fitness und Muskelstärke im frühen Erwachsenenalter auf den Schweregrad einer COVID-19-Erkrankung im späteren Leben auswirkte. Die COVID-19-Verläufe von Männern, die zwischen 1968 und 2005 als 18-Jährige zum Militärdienst eingezogen wurden, zeigten, dass höhere Fitness und Muskelkraft in jungen Jahren das Risiko für Krankenhausaufenthalt, Intensivbehandlung und Versterben aufgrund von COVID-19 deutlich senkten.
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Patientinnen mit PCO-Syndrom haben bekanntermaßen eine erhöhte Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und metabolische Krankheiten. Diese wurden auch als Risikofaktoren für COVID-19 Erkrankungen festgestellt. Die vorliegende Kohorten-Studie sollte nun dazu dienen, einen möglichen Zusammenhang zwischen PCOS und COVID-19-Risiko zu ermitteln.
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Die vorliegende systematische Recherche und Meta-Analyse ermittelte über 28 Beobachtungsstudien, welche Vorteile und Risiken mit Metformin bei Patienten mit COVID-19 zu erwarten sind. Demnach reduzierte sich das Sterberisiko bei COVID-19 bei gleichzeitiger Metformin-Therapie um 34 %, die Krankenhausbehandlungen waren bei Patienten mit Metformin um 27 % reduziert im Vergleich zu anderen COVID-19-Patienten. Jedoch fehlen bislang noch randomisierte Studien, die die Beobachtungsdaten bestätigen könnten.
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Forscher untersuchten in einer großen Kohorte von Patienten mit moderatem COVID-19 in Krankenhausbehandlung in Hong Kong, zu welchem Zeitpunkt Remdesivir bei einer Dexamethason-Behandlung optimal gegeben werden sollte. Die Analyse zeigte Vorteile einer frühen zusätzlichen Behandlung mit Remdesivir (vor oder zeitgleich zu Dexamethason) gegenüber späterer Gabe oder Behandlungen ohne Remdesivir. Patienten mit früher Remdesivir-Therapie genasen rascher, verbrachten im Schnitt > 2 Tage weniger im Krankenhaus und verstarben seltener.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Aus früheren Studien wurde deutlich, dass COVID-19 einen wahrscheinlichen Risikofaktor für akute kardiovaskuläre Komplikationen darstellt. Forscher analysieren nun anhand aller COVID-19-Erkrankungen in Schweden, wie groß das Risiko für akuten Myokardinfarkt und ischaemischen Schlaganfall in Assoziation mit COVID-19 ist. COVID-19 erhöhte demnach das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall etwa um den Faktor 3-6 in den ersten zwei Wochen nach Infektionsnachweis oder Symptomentwicklung.
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Nach einer Erkrankung mit COVID-19, welche zunächst dafür bekannt war, Symptome wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit mit sich zu bringen, wurden schnell auch kognitive Beeinträchtigungen als Folgen erkannt. Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust, machten darauf aufmerksam, dass auch bei den vorherigen Epidemien von Mitgliedern der Coronaviridae-Familie kognitive Einschränkungen untersucht wurden.
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Forscher untersuchten in Schweden, ob sich kardiorespiratorische Fitness und Muskelstärke im frühen Erwachsenenalter auf den Schweregrad einer COVID-19-Erkrankung im späteren Leben auswirkte. Die COVID-19-Verläufe von Männern, die zwischen 1968 und 2005 als 18-Jährige zum Militärdienst eingezogen wurden, zeigten, dass höhere Fitness und Muskelkraft in jungen Jahren das Risiko für Krankenhausaufenthalt, Intensivbehandlung und Versterben aufgrund von COVID-19 deutlich senkten.
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Nach einer Erkrankung mit COVID-19, welche zunächst dafür bekannt war, Symptome wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit mit sich zu bringen, wurden schnell auch kognitive Beeinträchtigungen als Folgen erkannt. Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust, machten darauf aufmerksam, dass auch bei den vorherigen Epidemien von Mitgliedern der Coronaviridae-Familie kognitive Einschränkungen untersucht wurden.
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Forscher ermittelten, ob mit neurologischen Folgen von COVID-19 auch Plasma-Biomarker fortschreitender Nervenzell-Schädigungen einhergehen. Im Vergleich von Patienten und Kontrollpersonen zeigte sich Zellschädigung und Inflammation bei akutem COVID-19, normalisierte sich allerdings nach Genesung, trotz langfristiger neurologischer Folgen bei der Hälfte der Patienten. Fortschreitende Schädigung des zentralen Nervensystems scheint somit nicht die Ursache der neurologischen Long COVID-Symptome.
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Aus früheren Studien wurde deutlich, dass COVID-19 einen wahrscheinlichen Risikofaktor für akute kardiovaskuläre Komplikationen darstellt. Forscher analysieren nun anhand aller COVID-19-Erkrankungen in Schweden, wie groß das Risiko für akuten Myokardinfarkt und ischaemischen Schlaganfall in Assoziation mit COVID-19 ist. COVID-19 erhöhte demnach das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall etwa um den Faktor 3-6 in den ersten zwei Wochen nach Infektionsnachweis oder Symptomentwicklung.
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Forscher ermittelten in Italien, wie häufig COVID-19 bei COPD-Patienten auftrat und welche Risikofaktoren für schwere Verläufe festgestellt werden konnten. Die Inzidenz von COVID-19 betrug 5,9 % bis November 2020. Besonders Patienten mit Bluthochdruck und Begleiterkrankungen wie Diabetes und Übergewicht erkrankten. Metabolisches Syndrom und Dyslipidämie erhöhten das Risiko für schwere Verläufe. Faktoren der COPD wie schlechter Gastransfer in der Lunge (niedriger DLCO und Emphyseme) waren keine Risikofaktoren für die Erkrankung, allerdings für die Schwere des Verlaufs von COVID-19.
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Eine britische Analyse von Infektionsdaten von Schülern zwischen 5 und 17 Jahren zeigt, dass COVID-19 bei Kindern meist eine kurze Erkrankung mit wenigen Symptomen ist. Bei 4,4 % der Kinder, besonders mit zunehmendem Alter, konnten jedoch auch Verläufe über mehr als 4 Wochen gesehen werden, meist allerdings mit geringer Symptomlast. Die Studie analysierte Infektionen bis Februar 2021 und kann somit keine Aussage zur Delta-Variante des Coronavirus treffen.
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