Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse zeigen, dass die fäkale Mikrobiota-Transplantation die Remissionsraten bei Colitis ulcerosa verbessern kann, insbesondere wenn sie oral verabreicht wird, mehrere Spender einbezogen werden oder eine medikamentöse Vorbehandlung erfolgt.
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Traditionelle chinesische Medizin, insbesondere Akupunktur und Moxibustion, kann vermutlich die Symptomschwere und Lebensqualität von Menschen mit mildem bis moderatem Morbus Crohn verbessern, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien. Weitere Untersuchungen sind jedoch nötig.
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Eine aktuelle Metaanalyse mit über 3,2 Millionen Studienteilnehmern zeigt, dass zwischen elterlicher chronisch-entzündlicher Darmerkrankung und dem Risiko für Autismus-Spektrum-Störungen bei Kindern kein signifikanter Zusammenhang besteht.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Parodontitis haben. Die Mundgesundheit sollte demnach bei CED besonders ernst genommen werden.
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Upadacitinib zeigte in einer Post-hoc-Analyse Vorteile gegenüber Placebo bei der Behandlung von Morbus Crohn mit Fistelbildung. Es zeigte sich eine klinisch relevante Verbesserung der Fistelsymptomatik, wobei einige Patienten eine vollständige Fistelschließung erreichten.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein signifikant erhöhtes Risiko für Leberkrebs aufweisen. Frauen mit CED sind demnach stärker gefährdet als Männer.
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Aktuelle Studiendaten zeigten, dass Vedolizumab die Wiederkehr von Morbus Crohn nach ileokolischer Resektion signifikant reduzieren kann. Im Vergleich zum Placebo wies Vedolizumab eine höhere Wahrscheinlichkeit für niedrigere Rutgeerts-Scores und weniger schwere Rezidive auf.
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Mirikizumab ist laut aktueller Forschungsergebnisse bei Menschen mit Morbus Crohn unabhängig von individuellen Faktoren wie Körpergewicht oder Entzündungswerten wirksam. Eine intravenöse Induktionstherapie mit 900 mg alle 4 Wochen und eine subkutane Erhaltungstherapie mit 300 mg alle 4 Wochen erwiesen sich als effektive Standarddosierung.
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Laut einer Metaanalyse aus den USA besteht ein Zusammenhang zwischen einem hohen Zuckerkonsum und dem Auftreten von Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Besonders der regelmäßige Konsum zuckerhaltiger Getränke scheint das Risiko für chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen zu erhöhen.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass Vedolizumab im direkten Vergleich mit Tumornekrosefaktor-α (TNF-α)-Inhibitoren bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sowohl wirksamer als auch sicherer ist. Die Ergebnisse deuten auf eine höhere Rate klinischer Remissionen und weniger schwerwiegende unerwünschte Ereignisse bei Menschen unter Vedolizumab-Therapie.
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Eine umfangreiche Metaanalyse belegt einen deutlichen, wechselseitigen Zusammenhang zwischen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Autoimmunerkrankungen der Leber. Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Leber, insbesondere bei primär sklerosierender Cholangitis (PSC), weisen häufig auch eine CED auf. Umgekehrt treten Autoimmunerkrankungen der Leber bei CED-Patienten überdurchschnittlich oft auf.
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Wissenschaftler berichten in einem Review, dass die Kombination von Nanopartikeln mit spezifischen Probiotika das Potenzial hat, Darmmikrobiota zu modulieren, Entzündungen zu reduzieren, die Funktion der Schleimhautbarriere zu verbessern und die antioxidative Aktivität zu steigern. Diese Ansätze könnten womöglich zukünftig in die Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen eingehen.
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Eine Low-FODMAP-Ernährung kann bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen funktionelle Magen-Darm-Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern. Die Krankheitsaktivität sowie Entzündungsmarker wurden durch die Low-FODMAP-Ernährung nicht beeinflusst, zeigte eine Metaanalyse.
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