Diabetes

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Die Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass kurz wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten die motorischen Symptome bei Menschen mit Parkinson signifikant verbessern können, während lang wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Nutzen zeigten. Für nicht-motorische Symptome konnten keine statistisch signifikanten Effekte festgestellt werden.

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Kardiometabolische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas stehen mit einer beschleunigten Hirnalterung in Verbindung. Eine Metaanalyse von 14 Studien ergab, dass Diabetes den stärksten Einfluss auf die Hirnalterung hat, gefolgt von Bluthochdruck und Adipositas. Besonders Diabetes könnte daher ein wichtiger Angriffspunkt für Präventionsmaßnahmen gegen kognitive Beeinträchtigungen und Demenz sein.

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Eine große internationale Studie mit 13 165 Teilnehmern untersuchte die kardiovaskuläre Sicherheit von Tirzepatid im Vergleich zu Dulaglutid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Vorerkrankungen. Tirzepatid war Dulaglutid nicht unterlegen und zeigte ein ähnliches Sicherheitsprofil beider Wirkstoffe.

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Kartoffeln und daraus hergestellte Produkte stellen wichtige Energielieferanten dar, können aber auch den Blutzuckerspiegel erhöhen. Damit könnten sie das Risiko steigern, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Ein hoher Verzehr von Pommes frites scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen, fand die Analyse von 3 Kohortenstudien mit Metaanalyse über insgesamt 205 107 Personen. 

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In einer frühen klinischen Studie zeigte die neuartige Stammzelltherapie Zimislecel bei Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Wiederherstellung der Inselzellfunktion. 83 % der Teilnehmenden benötigten nach einem Jahr keine externe Insulinzufuhr mehr und es traten keine schweren Unterzuckerungen auf.

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Eine aktuelle Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes auch bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant von modernen Diabetesbehandlungen (SGLT-2-Inhibitoren) profitieren können. Die Behandlung senkte das Risiko für COPD-Exazerbationen um 35 % im Vergleich zu anderen antidiabetischen Medikamenten.

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Eine große Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit Semaglutid oder Tirzepatid bei Personen mit Typ-2-Diabetes mit einem leicht erhöhten Risiko für Sehstörungen wie die nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie verbunden ist. Obwohl das Gesamtrisiko gering blieb, weisen die Autoren auf die Chancen einer augenärztlichen Überwachung hin.

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