Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass kurz wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten die motorischen Symptome bei Menschen mit Parkinson signifikant verbessern können, während lang wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Nutzen zeigten. Für nicht-motorische Symptome konnten keine statistisch signifikanten Effekte festgestellt werden.
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Eine große retrospektive Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Risiko für die Entstehung und das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) signifikant senken kann.
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Erhöhte Immun-Entzündungs-Indizes sind mit einem höheren Risiko für das Auftreten und die schlechtere Prognose der diabetischen Nephropathie assoziiert. Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen einem hohen Neutrophilen-Lymphozyten-Verhältnis und einem ungünstigen Krankheitsverlauf.
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Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) ist signifikant mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verbunden, so das Ergebnis einer aktuellen Metaanalyse. Besonders betroffen sind europäische Bevölkerungen und HIV-positive Frauen. Die Ergebnisse basieren auf Daten von über 45 Millionen Schwangerschaften.
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Kardiometabolische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas stehen mit einer beschleunigten Hirnalterung in Verbindung. Eine Metaanalyse von 14 Studien ergab, dass Diabetes den stärksten Einfluss auf die Hirnalterung hat, gefolgt von Bluthochdruck und Adipositas. Besonders Diabetes könnte daher ein wichtiger Angriffspunkt für Präventionsmaßnahmen gegen kognitive Beeinträchtigungen und Demenz sein.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die Behandlung mit Orforglipron, einem oralen Glucagon-ähnlichen Peptid-1-Rezeptoragonisten, war in Studien der Phase 2 mit Verbesserungen von kardiovaskulären Biomarkern bei Menschen mit Typ-2-Diabetes oder Adipositas verbunden, so das Fazit einer aktuellen Forschungsarbeit.
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Eine große internationale Studie mit 13 165 Teilnehmern untersuchte die kardiovaskuläre Sicherheit von Tirzepatid im Vergleich zu Dulaglutid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Vorerkrankungen. Tirzepatid war Dulaglutid nicht unterlegen und zeigte ein ähnliches Sicherheitsprofil beider Wirkstoffe.
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Kartoffeln und daraus hergestellte Produkte stellen wichtige Energielieferanten dar, können aber auch den Blutzuckerspiegel erhöhen. Damit könnten sie das Risiko steigern, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Ein hoher Verzehr von Pommes frites scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen, fand die Analyse von 3 Kohortenstudien mit Metaanalyse über insgesamt 205 107 Personen.
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In einer frühen klinischen Studie zeigte die neuartige Stammzelltherapie Zimislecel bei Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Wiederherstellung der Inselzellfunktion. 83 % der Teilnehmenden benötigten nach einem Jahr keine externe Insulinzufuhr mehr und es traten keine schweren Unterzuckerungen auf.
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Eine aktuelle Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes auch bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant von modernen Diabetesbehandlungen (SGLT-2-Inhibitoren) profitieren können. Die Behandlung senkte das Risiko für COPD-Exazerbationen um 35 % im Vergleich zu anderen antidiabetischen Medikamenten.
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Neue Forschungsdaten zeigen, dass eine Magnesium-Supplementierung den Nüchternblutzucker senken, den Magnesiumspiegel im Blut erhöhen und möglicherweise auch den Blutdruck sowie den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen kann. Die Wirkung von Magnesium war besonders bei älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes ausgeprägt.
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Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass GLP-1-Rezeptoragonisten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) positive Effekte auf die Knochengesundheit haben können. Sie erhöhten demnach die Knochendichte, verbessern Marker des Knochenumbaus und senken langfristig das Frakturrisiko.
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Eine große Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit Semaglutid oder Tirzepatid bei Personen mit Typ-2-Diabetes mit einem leicht erhöhten Risiko für Sehstörungen wie die nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie verbunden ist. Obwohl das Gesamtrisiko gering blieb, weisen die Autoren auf die Chancen einer augenärztlichen Überwachung hin.
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