Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Interview mit Prof. Hans Hauner zu Covid-19 und ErnährungsmedizinDie aktuelle Corona-Epidemie betrifft fast alle Bereiche der Medizin und des täglichen Lebens. Häufig tauchen Fragen zum Stellenwert der Ernährung auf, etwa welche Ernährung einen Schutz vor der Corona-Infektion bieten kann und welche Bedeutung die Ernährung im Krankheitsverlauf hat. Hans Hauner, Professor für Ernährungsmedizin am Else Kröner-Fresenius-Zentrum {…}
Manche Menschen sind gegen Harnwegsinfekte besser geschützt als andere, weil ihr Körper möglicherweise höhere Mengen des Proteins Uromodulin herstellt. Wie der Helfer in der Notdurft funktioniert und was sich daraus für die Behandlung und Prävention der schmerzhaften Entzündungen ableiten lässt, hat nun ein interdisziplinäres Forschungsteam herausgefunden. Wer schon einmal eine Blasenentzündung durchmachen musste, weiss es: {…}
Gute Erfolgsaussichten dank innovativer Behandlungsmethode nach dem trojanischen Prinzip „Das schaffe ich auch noch!“ Als Alfred König im vergangenen Herbst die Diagnose „Akute Myeloische Leukämie“ (AML) erhielt, hatte er gerade erst die Behandlung seines Prostatakrebses erfolgreich hinter sich gebracht. „Ich habe mein ganzes Leben lang kämpfen müssen“, blickt der 59-Jährige auf gleich mehrere gesundheitliche Tiefschläge {…}
Dank eines neuartigen Verfahrens können erstmals wichtige Typen von Immunzellen im Gehirn unterschieden und ihre Rolle bei Krankheiten des Gehirns gezielt untersucht werden / Studie im Fachmagazin Nature Immunology erschienen Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose: Immunzellen des Gehirns sind vermutlich an allen neurologischen Erkrankungen beteiligt. Doch die Rolle unterschiedlicher Zelltypen war bislang kaum zu beurteilen. Nun {…}
Bundesgesundheitsminister Spahn: „Intensivpflege wird besser“ Intensiv-Pflegebedürftige sollen besser versorgt, Fehlanreize in der Intensivpflege beseitigt und die Selbstbestimmung der Betroffenen gestärkt werden. Außerdem soll der Zugang zur medizinischen Rehabilitation verbessert werden. Das sind die Ziele des „Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, GKV-IPReG), das der Bundestag {…}
Meeresorganismen und ihre mikrobiellen Symbionten sind unschätzbare Quellen für neue Medikamente gegen menschliche Erkrankungen. Marine Naturstoffe haben ein viermal höheres Potenzial für die Arzneistoff-Entwicklung als andere natürliche oder synthetische Verbindungen. Allerdings ist der Entdeckungs- und Entwicklungsprozess meist langwierig, riskant und kostspielig. Mit Hilfe modernster analytischer Ansätze in Verbindung mit Bio- und Chemieinformatik sowie des maschinellen {…}
Viele Zelltypen im menschlichen Körper haben mehr als nur eine Rolle. Ein eindrucksvolles Beispiel für das „Multitasking“ von Zellen beschreiben ÖAW-Biolog/innen nun im Fachjournal Nature. Sie analysierten die epigenetische und transkriptionelle Regulation in Strukturzellen – den wichtigsten strukturellen Bausteinen unseres Körpers. Dabei konnten die Forscher/innen eine überraschend vielfältige Aktivität von Immun-Genen nachweisen – obwohl es {…}
Eine Fernüberwachung des Drucks in der Lungenarterie und Betreuung durch spezialisierte Pflegekräfte könnten Todesfälle und Krankenhausaufenthalte bei Herzinsuffizienz verhindern helfen Herzinsuffizienz ist in Deutschland der häufigste Grund für eine Klinikeinweisung. Die von der Würzburger Kardiologin Christiane Angermann geleitete multizentrische Registerstudie MEMS-HF hat erstmals in Europa gezeigt, dass ein Monitoring des Lungenblutdrucks mit dem CardioMEMS™HF System {…}
Großer Erfolg für die Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird die klinische Forschungsgruppe „Male Germ Cells“ mit rund 5,7 Millionen Euro auch in den kommenden drei Jahren fördern. Seit 2017 untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kliniker die Ursachen für die Unfruchtbarkeit (Infertilität) beim Mann. Zukünftig wird das Forscherteam die {…}
Neue Therapeutika für Personen mit Hämophilie (Bluterkrankheit) befinden sich in der Entwicklung. Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine wissenschaftliche Analyse der Wirksamkeitsbestimmung vorgenommen. Es zeigte sich, dass die zugrunde gelegten Definitionen von Blutungen und Blutungsraten in den klinischen Prüfungen unterschiedlicher Hämophilie-Therapeutika stark differierte. Dies kann zur systematischen Verzerrung der Ergebnisse führen. Das Expertenteam des Paul-Ehrlich-Instituts leitete Empfehlungen {…}
Ceftolozan/Tazobactam: Neue Therapieoption bei schweren Infektionen, aber keine Belege für Überlegenheit Neues Antibiotikum erweitert die Behandlungsoptionen bei schweren Infektionen und Resistenzen. Es fehlen jedoch Nachweise für Vor- oder Nachteile im Vergleich zu anderen Antibiotika. Aussagekräftige Vergleichsdaten fehlen / Resistenzsituation in Zulassungsstudien nicht ausreichend berücksichtigt Die Kombination von Ceftolozan mit Tazobactam erweitert das Spektrum der Antibiotikatherapie {…}
Krankheitskeime nur selten nachgewiesen In den heißen Sommermonaten sind sie eine willkommene Erfrischung – Milchshakes. Viele Gaststätten und Eisdielen stellen sie selbst her. Doch werden die Shakes und ihre Zutaten nicht ordnungsgemäß gelagert bzw. schnell verbraucht, können sich Mikroorganismen rasch vermehren. So wurden bei Untersuchungen von selbstgemachten Milchshakes hohe Gehalte an Enterobakterien (wie E. coli) {…}
Mit dem Start der Corona-Warn-App wurden mehrere neue Leistungen in den EBM aufgenommen, um den Abstrich und die Laboruntersuchungen zu vergüten. Nun hat der Bewertungsausschuss eine Klarstellung im EBM vorgenommen – demnach kann die GOP 02402 auch abgerechnet werden, wenn nach der Meldung „erhöhtes Risiko“ in der Corona-Warn-App nur ein Gespräch und kein Abstrich erfolgt. {…}