Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Analyse über in Großbritannien über 60 Jahre berichtete Nebenwirkungen zeigte, dass fast jede 10. berichtete Nebenwirkung von Medikamenten in Zusammenhang mit einer genetischen Variante steht, die das Risiko für eine solche Nebenwirkung erhöht. Gentests zu nur 3 Genen könnten der Studie zufolge helfen, womöglich 3 von 4 pharmakogenetisch beeinflussbare Nebenwirkungen durch personalisierte Verschreibung zu vermeiden. Dies betrifft besonders psychiatrische Medikationen.
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In der Schwangerschaft ändert sich der Blick auf die Welt – wird das Baby gesund sein, ist die Familiensituation finanziell und emotional stabil? Solche Gedanken können zu belastenden Sorgen werden, die in der Coronapandemie durch zusätzliche Ängste verstärkt werden können. Die kanadische Studie fand eine deutlich höhere Prävalenz von Problemen, Sorgen und Ängsten in der befragten Gruppe, verglichen mit vor-Pandemie-Schwangeren. Besonders soziale Unterstützung schützte jedoch.
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Aromatherapie mit ätherischen Ölen von Zitrusfrüchten in der Klinik verbesserte die Stimmung, Stress und Depressionen von Krankenpfleger*innen. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende kleine Studie.
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In einer aktuellen Querschnittsstudie wurde der Zusammenhang zwischen den neuen Metriken der Life’s Essential 8 (LE8) zur Förderung der kardiovaskulären Gesundheit und dem Risiko von Depressionssymptomen untersucht. Hierfür wurde eine repräsentative Stichprobe mit Daten von 25 357 Erwachsenen aus den USA analysiert.
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Ältere Menschen, die in Wohngemeinschaften lebten, konnten von einer Aromatherapie mit Lavendelöl und Kamillenöl profitieren. Die Inhalation beider ätherischen Öle reduzierte Depressionen, Ängste und Stress der Studienteilnehmer.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Cannabidiol (CBD), das zur Verbesserung des Schlafs bei primärer Insomnie vor dem Schlafen eingenommen wurde, hatte im Vergleich zum Placebo keine Nachteile für die kognitive Funktion am Tag, zeigte eine randomisiert-kontrollierten Pilotstudie mit 30 Teilnehmern.
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Eine Beobachtungsstudie über 26 537 Patienten (41,3 % Bipolare Störung) mit Nachbeobachtung über 2 Jahre zeigte, dass Aripiprazol vergleichbar effektiv zu Olanzapin, Quetiapin oder Risperidon war, aber keine Vorteile für den Cholesterinspiegel brachte. Allerdings schien der Wirkstoff im Vergleich zu anderen Neuroleptika vorteilhaft für Gewicht und Blutdruck zu sein.
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In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein spezifisches Placebo eingesetzt werden kann, um das Praktizieren einer täglichen Entspannungsübung im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie bei Depression zu verbessern. Die Gruppe mit Placebo („natürliches Heilmittel zur Förderung des Fokus auf innere Stärken“) praktizierte häufiger als die Gruppe ohne Placebo, entspannte sich nach eigener Einschätzung tiefer und zeigte größere Verbesserungen in der depressiven Symptomatik.
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Psychologische Interventionen können bei unterschwelligen depressiven Symptomen effektiv den Beginn einer Depression verhindern können, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 30 randomisiert-kontrollierte Studien mit zusammen 7 201 erwachsenen Teilnehmern.
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Eine randomisierte Überkreuz-Studie mit 11 gesunden Erwachsenen demonstrierte eine substanzielle Steigerung von Spitzenkonzentration und gesamter CBD-Dosis bei Einnahme eines fettreichen Mahls.
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Die Datenlage zum Brustkrebswirkstoff Endoxifen zur Behandlung der Bipolaren Störung ist derzeit noch ungenügend, so das Fazit eines systematischen Reviews. Es gibt jedoch Hinweise auf kurzfristige Wirksamkeit zu Linderung manischer Episoden.
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Die Schlafqualität kann die Wirksamkeit einer pharmakologischen Therapie von Depression und Angststörungen beeinflussen, zeigte eine Beobachtungsstudie mit 409 Patienten. Die subjektive Schlafqualität, so das Fazit der Autoren, sollte zu Beginn einer Therapie erfasst und in die Behandlung mit einbezogen werden, um Behandlungseffekte auf depressive und Angstsymptome zu verbessern.
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass Yoga signifikante Auswirkungen auf Wechseljahrsbeschwerden hat. Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden. Auch die Schlafqualität, Übergewicht und der Blutdruck verbesserten sich durch Yoga-Interventionen.
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