Diabetes

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Eine Metaanalyse von 6 Studien untersuchte den Effekt des Wirkstoffkomplexes Silymarin aus der Mariendistel auf Insulinresistenz und Insulinempfindlichkeit. Die Ergebnisse zeigten, dass Silymarin HOMA-IR und Nüchterninsulinwerte verbesserte. Besonders bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und alkoholischer Leberzirrhose konnten positive Effekte beobachtet werden.

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Regelmäßiger Cannabis-Gebrauch bei metabolisch gesunden jungen Menschen, zeigte eine Studie mit 125 Teilnehmern, war mit niedrigeren Entzündungsprozessen im Vergleich zu Nicht-Konsumenten assoziiert, allerdings ohne Einfluss auf die Insulinempfindlichkeit. Zudem zeigte sich über 4 Wochen kein unterschiedlicher Effekt von Cannabis-Produkten mit mehr THC, mehr CBD oder ausgeglichenem Verhältnis beider Inhaltsstoffe.

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Es gibt Hinweise darauf, dass die Proteinzufuhr das Risiko für Typ-2-Diabetes beeinflussen kann. Eine chinesische Kohortenstudie mit ergänzender Metaanalyse konnte zeigen, dass sowohl zu wenig als auch zu viel Protein mit höherem Risiko für Typ-2-Diabetes einhergehen können. Der Verzehr von pflanzlichem Protein war mit einem geringeren Risiko verbunden.

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Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse zeigt, dass die Einnahme von Pro-, Syn- und Präbiotika positiv auf die Darmbarriere wirkt. Insbesondere konnte eine signifikante Reduktion von Lipopolysaccharid- und Zonulin-Werten beobachtet werden, die mit einer erhöhten Darmdurchlässigkeit in Verbindung gebracht werden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter mikrobieller Interventionen zur Stärkung der Darmgesundheit.  

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GLP-1-Rezeptor-Agonisten kommen in der Therapie von Typ-2-Diabetes zum Einsatz. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sie zudem das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs reduzieren könnten, insbesondere bei Menschen mit Adipositas und bei Rauchern. Kombinationstherapien mit GLP-1RA waren mit einem niedrigerem Risiko als Monotherapien assoziiert. 

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