Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.
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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass die Einnahme von Coenzym Q10 (Q10) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes positive Auswirkungen auf den Blutdruck hatte, jedoch keine signifikanten Veränderungen der Blutfettwerte bewirkte. Eine tägliche Dosierung unter 100 mg und eine Studiendauer unter 12 Wochen waren besonders vorteilhaft.
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Ein Umbrella-Review hat verschiedene Ernährungsinterventionen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes evaluiert. Es wurde eine hohe Evidenz für die Wirksamkeit von flüssigen Mahlzeitenersatzdiäten festgestellt, welche das Körpergewicht und den Body-Mass-Index reduzieren. Eine kohlenhydratarme Ernährung erreichte mit hoher Evidenz die Verbesserung des Blutzuckerspiegels und die Senkung der Triglyceride.
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Eine Metaanalyse von randomisierten, kontrollierten Studien ergab, dass die Einnahme von Probiotika die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes verbessern kann. Die Variabilität der Studiendesigns und der Qualität der Evidenz schränken die Aussagekraft der Metaanalyse ein.
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Schwarzer Kaffee kann das Risiko für Typ-2-Diabetes senken. Neue Studiendaten zeigen, dass der schützende Effekt von Kaffee durch die Zugabe von Zucker oder künstlichen Süßstoffen deutlich abgeschwächt wird. Sahne beeinflusste den Zusammenhang hingegen nicht.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Forschungsdaten zeigen, dass sowohl moderates als auch hochintensives Training signifikante Effekte auf die Senkung der HbA1c-Werte und des Nüchternblutzuckerspiegels bei Personen mit Diabetes hat. Zwischen Ausdauer- und Widerstandstraining wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt, jedoch schienen mindestens 2,5 Stunden Training pro Woche besonders vorteilhaft für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle zu sein.
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Eine Metaanalyse aus China zur Wirksamkeit einer Vitamin-D- und Kalzium-Supplementierung bei Schwangerschaftsdiabetes umfasste 5 randomisierte, kontrollierte Studien mit 306 Frauen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen bei Nüchternblutzucker, Insulinspiegel und LDL-Werte, jedoch keinen Einfluss auf das Gesamtcholesterin und die Triglyceridspiegel.
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Eine Metaanalyse von 39 randomisiert-kontrollierten Studien konnte zeigen, dass eine Vitamin-D-Supplementierung die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes verbessern kann. Die Supplementierung führte zur signifikanten Reduktion von Nüchternblutzucker, HbA1c-Werte, HOMA-IR und Nüchterninsulinspiegel.
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Eine aktuelle Metaanalyse hat die kardiometabolischen Effekte einer ballaststoff- und kohlenhydratreichen Ernährung im Vergleich zu einer kohlenhydrat- und ballaststoffarmen Ernährung bei Menschen mit Diabetes untersucht. Ballaststoff- und kohlenhydratreiche Ernährungsformen erwiesen sich demnach als vorteilhaft bei Typ-2-Diabetes. Der Fokus solle demnach auf ballaststoffreichen Kohlenhydratquellen, wie Vollkorn, Gemüse und Obst, liegen statt auf der Kohlenhydratmenge.
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Eine aktuelle Metaanalyse über 12 klinische Studien zeigte eine signifikante Verbesserung der Blutzuckerkontrolle durch die Supplementierung von Maulbeerblättern/Maulbeerblattextrakt. Die Wirkung wird auf sekundäre Pflanzenstoffe wie 1-Desoxynojirimycin, Flavonoide und Polysaccharide zurückgeführt.
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Neueste Studiendaten zeigen, dass intermittierendes Fasten im Vergleich zu einer Kalorienrestriktion die Körperzusammensetzung und kardiometabolische Gesundheit bei Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes verbessern kann. Die Fettmasse, glykämische Marker, Lipidprofile und der Blutdruck konnten nicht signifikant verbessert werden.
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Frauen mit Typ-1-Diabetes erfahren häufiger komplizierte Schwangerschaftsverläufe als gesunde Frauen. Auch besteht ein erhöhtes Risiko, dass ihre Kinder zu groß und zu schwer zur Welt kommen. Das ist die Folge des erhöhten Blutzuckerspiegels der Mutter, der die kindliche Entwicklung beeinflusst.
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Eine aktuelle Studie mit 1 489 Teilnehmern konnte zeigen, dass eine frühzeitige intensive glykämische Kontrolle zum Erreichen eine nahezu normalen Blutzuckerspiegels mit Sulfonylharnstoff, Insulin oder mit Metformin im Vergleich zu einer konventionellen glykämischen Kontrolle ein vermutlich lebenslang reduziertes Risiko für Tod und Herzinfarkt bietet.
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