Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Mithilfe 3-dimensionaler Elektronenmikroskopie ist Forschern die Vermessung des lokalen Konnektoms in der Großhirnrinde gelungen Die Gehirne von Säugetieren, mit ihrer unvergleichbar großen Zahl von Nervenzellen und einer extremen Dichte an Kommunikation, sind die komplexesten bekannten Netzwerke. Seit mehr als hundert Jahren gibt es Methoden zur teilweisen Analyse dieser Netzwerke. Die Möglichkeit jedoch, lokal komplette Verschaltungskarten {…}
Testflüge in Greifswald und der Uckermark Die Universitätsmedizin Greifswald untersucht neuartige Konzepte in der Notfallversorgung für dünn besiedelte Gebiete. Dazu testet sie, ob Drohnen künftig medizinische Geräte zum Ersthelfer und dem Patienten fliegen könnten. Jetzt stehen erste Erprobungsflüge an. Bei Herz-Kreislauf-Stillstand muss es schnell gehen: Nutzt ein Ersthelfer einen sogenannten Defibrillator, kann das Leben retten. {…}
Der jährlich am 29. Oktober stattfindende Welt-Schlaganfall-Tag steht im Zeichen der Risikoreduktion durch Prävention. Mit dem Aktionstag soll das öffentliche Bewusstsein für das Thema geschärft sowie über die Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten eines Schlaganfalls informiert werden. Eine Studie aus Großbritannien untersuchte den Zusammenhang zwischen Ernährung und Herz- und Gefäßerkrankungen. Vegetarier erlitten weniger ischämische Herzerkrankungen, aber die {…}
Dass sich Medikamente über die Haut verabreichen lassen, ist bereits bekannt: In biologisch abbaubare Nanopartikel verpackt, können sie über die Haarfollikel in den Körper eingeschleust werden. Wissenschaftler haben nun erstmals gezeigt, dass dieser Mechanismus auch bei den Kopfhaaren des Menschen funktioniert – und das sogar bei Patienten, die an kreisrundem Haarausfall (Alopezia Areata) leiden. Das {…}
Veröffentlichung in Nature Communications Infektionsbiologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität Freiburg haben herausgefunden, wie das in Düsseldorf entdeckte LIPP-Protein den Chlamydien dabei hilft, menschliche Zellen zu infizieren. Diese Erkenntnisse können die Grundlage sein, um einer Chlamydieninfektion vorzubeugen. Die Ergebnisse der unter anderem von der Jürgen Manchot Stiftung geförderten Forschung stellte das Forschungsteam am {…}
Die Behandlung von Folgeerkrankungen bei Lungen-Traumata ist ein aktuelles Forschungsgebiet. Die Arbeitsgruppe von Professorin Tanja Weil am Max-Planck-Institut für Polymerforschung hat gemeinsam mit der Gruppe von Professor Holger Barth vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Ulm in Labortests mit menschlichen weißen Blutzellen (Leukozyten) gezeigt, dass sie durch den Einsatz eines bakteriellen Proteintoxins gezielt {…}
Herzinsuffizienz wächst sich zur Volkskrankheit aus. Bei der Hälfte der Erkrankten handelt es sich um die bis vor wenigen Jahren kaum erkannte diastolische Herzinsuffizienz. Betroffene schleppen sich mit Atemnot und Wassereinlagerungen durch den Alltag – eine medikamentöse Therapie gibt es bisher nicht. Ein neues minimalinva-sives Verfahren gibt Patienten jetzt Hoffnung: Das UKM (Universitätsklinikum Münster) ist {…}
Internationales Forscherteam unter Federführung der Humangenetik an der Universitätsmedizin Göttingen mit neuen Erkenntnissen zur genetisch bedingten Erkrankung Osteogenesis imperfecta: Das Gen MESD beeinflusst wichtigen Signalweg für Knochenwachstum und –stärke. Veröffentlichung in „American Journal of Human Genetics“. (umg) Extrem brüchig wie Glas sind die Knochen bei Menschen mit der genetisch bedingten Erkrankung Osteogenesis imperfecta (OI). Von {…}
Deutschland bietet ein dichtes Netz an Versorgungs- und Betreuungsangeboten für psychisch erkrankte Menschen und hervorragende Voraussetzungen für erstklassige psychosoziale Therapien. Sie helfen sowohl Betroffenen als auch Angehörigen sich in ihrem Leben sicherer und selbstbestimmter zu bewegen und mehr Lebensqualität zu erlangen. Doch der Überblick über die Vielzahl der Angebote fällt schwer. Abhilfe schafft da die {…}
Was kann Herpesinfektionen ausbremsen? Neue Erkenntnisse bringt eine Veröffentlichung in „Nature Communications“. Forschende des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) am MDC nutzten Einzelzell-RNA-Sequenzierung, um Virusinfektionen besser zu verstehen. Wenn es an der Lippe kribbelt und juckt, kündigt sich oft ein Herpesausbruch an: Schmerzhafte Bläschen entstehen, gefüllt mit hochansteckenden Herpes-simplex-Viren (HSV). Etwa 80 Prozent der {…}
Rhomboid-Proteasen sind klinisch relevante Zellmembran-Proteine, die bei verschiedenen Krankheiten eine Rolle spielen. Mittels Festkörper-NMR-Spektroskopie haben Forscher vom Berliner Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) nun erstmals Rhomboid-Proteasen in einer natürlichen Lipidumgebung bei der Arbeit zuschauen können. Die erlangten dynamischen Bilder legen die Grundlagen, um neue Medikamente zu entwickeln, beispielsweise gegen Parkinson oder Malaria. Im Journal of {…}
Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung des Helmholtz Zentrums München und das global tätige Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company (Lilly) haben eine neue strategische Forschungskooperation auf dem Gebiet der pankreatischen Betazell-Regeneration ins Leben gerufen. Gemeinsames Ziel ist es, die Behandlung von Diabetes mellitus zu verbessern und zu beschleunigen. Diabetes mellitus ist eine komplexe und vielschichtige {…}
Die Firma Servier Deutschland GmbH informiert in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über die Änderung der Bezeichnung der Stärke von Onivyde® (liposomales Irinotecan) und das dadurch bestehende Risiko von Medikationsfehlern. Es muss auf die korrekte Berechnung der Dosis geachtet werden. Die Menge der Wirksubstanz in der {…}