Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Forschende der Justus-Liebig-Universität Gießen entdecken neuen therapeutischen Ansatz Einen vielversprechenden Mechanismus zur Bekämpfung von Lungenkrebs hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), des Instituts für Lungengesundheit (ILH) in Gießen und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim identifiziert. Die Forschenden fanden heraus, dass ein bestimmter körpereigener Stoffwechselprozess das Immunsystem dazu {…}

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Am 11. Juni findet der Deutsche Hitzeaktionstag statt, um auf die Risiken aufmerksam zu machen, die die klimawandelbedingt steigenden Temperaturen verursachen. Viele davon betreffen die menschliche Gesundheit. Wie sich Hitzetage auf die Physiologie des Körpers auswirken und warum sie als anstrengend wahrgenommen werden, erklärt der Innsbrucker Sportwissenschaftler Justin Lawley im Interview. Wie wirken sich Temperaturen {…}

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Eine Analyse der DECLARE-TIMI 58-Studie zeigt, dass Träger von Kardiomyopathie-Genen überdurchschnittlich stark von Dapagliflozin profitieren. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die gezielte Präzisionsmedizin. Genetische Tests können Menschen mit einem erhöhten Risiko für erbliche Herzmuskelerkrankungen identifizieren. Eine internationale Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zeigt nun, dass diese genetischen Informationen konkrete therapeutische {…}

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Charité-Studie prüft Zusatzbehandlung mit dem körpereigenen Hormon DHEA Bei einigen Menschen mit Depression wirken die bekannten Therapien nicht ausreichend. Trotz konsequenter Einnahme antidepressiver Medikamente bestehen die Symptome weiter. Mediziner:innen sprechen dann von einer sogenannten behandlungsresistenten Depression. Für Betroffene ist diese Situation frustrierend und belastend. Wichtiges Anliegen der Forschung ist es daher, neue wirksame Zusatzbehandlungen zu {…}

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Die Resultate der internationalen PADOVA-Studie ebneten den Weg für die Zulassungsstudie der ersten krankheitsmodifizierenden Therapie von Parkinson mit dem Wirkstoff Prasinezumab. Die Univ.-Klinik für Neurologie an der Medizin Uni Innsbruck war mit Klaus Seppi als wissenschaftlicher Leiter in Österreich an der Studie beteiligt. Innsbruck, Seit dem Jahr 2021 erhalten zunächst 534 Betroffene mit der Parkinson-Krankheit {…}

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Um Diagnostik und Therapie zu optimieren, braucht es medizinische Daten und biologische Proben. Diese von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt zu bekommen, stellt besondere Herausforderungen. Erste konkrete Projekte wie PEDNET-LC setzen auf Erkenntnisse aus der Arbeit mit den Bioproben. Die BioBank Dresden am Universitätsklinikum Dresden baut ihr Engagement zur Konservierung von Proben von Kindern {…}

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Berlin – Mit steigenden Temperaturen klagen viele Menschen über schwere, müde oder geschwollene Beine. Was häufig als lästige Begleiterscheinung des Sommers wahrgenommen wird, kann für Menschen mit Venenerkrankungen zur Belastung werden. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) heute auf einer Pressekonferenz hingewiesen. Die Fachgesellschaft warnt zugleich davor, Beinschwellungen grundsätzlich als {…}

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Kongressbericht Ulm, Mai/Juni 2026. Wie faszinierend Kopf-Hals-Chirurgie sein kann, konnten über 3.000 Teilnehmende bei der 97. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) e. V. vier spannende Kongresstage lang erleben. Engagiert führte Prof. Dr. med. Thomas Hoffmann, Kongresspräsident und amtierender Präsident der Fachgesellschaft, durch den hochkarätigen interdisziplinären Kongress. Wissenschaftlich auf hohem {…}

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Musik ist für viele Menschen ein Trostspender, Stimmungsaufheller oder Mittel gegen Einsamkeit. Doch führt häufiges Musikhören tatsächlich zu einer besseren psychischen Gesundheit? Eine neue Studie von Forscher:innen des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main zeigt, dass dieser Zusammenhang nicht eindeutig ist. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Journal of Affective Disorders Reports veröffentlicht. {…}

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Ein internationales Forschungsteam konnte jetzt wesentliche immunologische und biochemische Abläufe bei granulomatösen Hauterkrankungen erhellen. Die in „Science Advances“ veröffentlichten Ergebnisse liefern neue therapeutische Angriffspunkte gegen diese chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Es ist eigentliche eine Abwehrreaktion: Wenn die vom Immunsystem bereitgestellten Fresszellen es nicht schaffen, Krankheitserreger oder anderes körperfremdes Material zu beseitigen, verklumpen diese sogenannten Makrophagen, kapseln die {…}

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Bekannt ist: Hitzewellen begünstigten die Entstehung neurologischer Ereignisse wie Schlaganfälle. Hinzu kommt: Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie MS, Parkinson, Migräne oder Demenz sind eine besonders vulnerable Gruppe; steigende Temperaturen führen bei ihnen zu spürbaren Krankheitsverschlechterungen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie unterstützt daher das Positionspapier der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit [1] zum Hitzeaktionstag am 11.06.2026 {…}

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Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Hamburg hat in einem bereits intensiv untersuchten Bodenbakterium einen neuen Wirkstoff entdeckt. Das identifizierte Antibiotikum „Manikomycin“ zeigt Wirksamkeit gegen multiresistente Keime. Erste präklinische Untersuchungen liefern Hinweise auf sein Potenzial. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Eine zentrale Herausforderung bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen besteht darin, neue antimikrobielle {…}

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