Seit über 20 Jahren erforscht ein Team der Universität Basel eine schwere Form von Muskelschwäche, bei der die Muskeln allmählich absterben. Nun haben die Forschenden herausgefunden, dass auch die Regenerationsfähigkeit der Muskeln beeinträchtigt ist. Künftige Therapien sollten daher auch auf diesen Aspekt abzielen. Von einer Millionen Kindern werden rund acht mit einer besonders schweren Form {…}
Viele Krebspatienten leiden nach intensiven Therapien wie Bestrahlung oder Stammzelltransplantationen unter schweren Schäden der Darmschleimhaut. Diese können Schmerzen und Komplikationen verursachen und den Behandlungserfolg langfristig beeinträchtigen. Wissenschaftler der Kooperationsgruppe „Innate Immunstimulation bei Krebs und Transplantationen“ am Leibniz-Institut für Immuntherapie (LIT) am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) haben zwei vielversprechende Ansätze gefunden, um die Heilung des Darms zu {…}
Hochdosierte, punktgenaue und gleichzeitige Bestrahlung von 44 Hirnmetastasen Jena (UKJ/ac). Metastasen im Gehirn treten bei vielen Krebs-Betroffenen im Verlauf der Erkrankung auf. Sie entstehen, wenn sich Tumorzellen vom Ursprungstumor lösen und im Gehirn ansiedeln. Die Behandlung ist anspruchsvoll, da zeitgleich Tumorzellen zerstört und wichtige Hirnfunktionen geschützt werden müssen. Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum {…}
Klinische Studie in sieben europäischen Ländern vergleicht erstmals Wirksamkeit von zwei HIV-Medikamenten bei Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung. Rund 40 Millionen Menschen weltweit leben mit einer HIV-Infektion. In Deutschland sind es etwa 100.000 Betroffene. Wird die Infektion nicht behandelt, kann sich der Körper irgendwann nicht mehr gegen Krankheitserreger oder Tumorzellen wehren. Dann kommt es zum erworbenen {…}
Helmholtz Munich ist Teil des EU-Forschungsprojekts PROBE, das die Behandlung und Diagnostik von Osteoarthritis grundlegend verändern soll. Das Projekt wird im Rahmen von HORIZON EUROPE durch die Innovative Health Initiative gefördert und verfügt über ein Gesamtbudget von rund 26 Millionen Euro – mehr als 1,4 Millionen Euro davon gehen an Helmholtz Munich. Neue Grundlagen für {…}
Neue Regel des Ausschusses für Mutterschutz des Bundesfamilienministeriums ermöglicht diese Premiere am Universitätsklinikum Heidelberg An der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) konnte eine schwangere Chirurgin erstmals Operationen durchführen, bei der Narkosegase eingesetzt werden. Möglich ist das durch eine neue Regel zum Umgang mit Narkosegasen für Schwangere des Ausschusses für Mutterschutz {…}
Altdorf – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) warnt angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfests vor hormonaktiven Substanzen in Kinderspielzeug. Viele beliebte Produkte – von Plastikspielzeug über Kuscheltiere bis zu elektronischen Geräten – können Stoffe enthalten, die das Hormonsystem beeinflussen. Gerade Kleinkinder sind durch häufigen Hautkontakt und das typische „in-den-Mund-nehmen“ besonders gefährdet. Die DGE ruft {…}
Mit einem klaren Appell für eine moderne, individuumszentrierte und wissenschaftsbasierte Psychiatrie ist am Samstag der jährliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) zu Ende gegangen. 9.600 Teilnehmende aus Forschung, Versorgung und Politik diskutierten vier Tage lang über aktuelle Entwicklungen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die besonderen Herausforderungen in der Versorgung {…}
Aktuelle Zahlen und Fakten zur Kinderwunschmedizin: Seit 1997 wurden über 430.000 Kinder durch die Kinderwunschmedizin geboren. Die neuen Daten des Deutschen IVF-Registers (D·I·R) zeigen darüber hinaus als Meilenstein, dass die Mehrlingsgeburtenrate nach künstlicher Befruchtung erstmals unter zehn Prozent liegt. Denn: Etablierte Methoden wie Single Embryo Transfer reduzieren Mehrlings- und Frühgeburtenrisiken, während das Alter der Mutter {…}
Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Nature Communications Wenn die zelluläre Abbaumaschine im menschlichen Körper nicht mehr funktioniert, hat das gravierende Folgen für das Gehirn. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Greifswalder Professorin Elke Krüger hat herausgefunden, dass bestimmte genetische Veränderungen in der Proteinabbaumaschine der Zelle, genannt Proteasom, schwere neuronale Entwicklungsstörungen verursachen können. Diese seltenen Erkrankungen {…}
In einer aktuellen Studie wird untersucht, wie Herzpatient:innen den Einsatz von KI einschätzen. Betroffene sind eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Wie bewerten Patient:innen neue Entwicklungen in der kardiologischen Versorgung – insbesondere den Einsatz von KI-gestützten Verfahren, personalisierter Medizin und innovativen Studiendesigns wie Nichtunterlegenheitsstudien? Diese Frage möchte ein Forschungsteam im Rahmen des des europäischen Forschungsprojekts PROFID klären und {…}
Forschungsteam am Universitätsklinikum Freiburg entschlüsselt im Tiermodell, wie ein Ketamin-ähnlicher Wirkstoff im Gehirn gegen Depression wirkt/ Grundlage für gezielte Entwicklung neuer Medikamente Ein Forschungsteam der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg hat einen vielversprechenden neuen Mechanismus entdeckt, der die Entwicklung schnell wirksamer Antidepressiva ermöglichen könnte. Im Zentrum der am 26. November 2025 in {…}
Derzeit wird eine Debatte darüber geführt, wie verlässlich aktuelle Studien zu den gesundheitlichen Risiken hochprozessierter Lebensmittel sind. Während zahlreiche Studien auf mögliche negative Effekte hinweisen, verweisen Kritiker auf methodische Schwächen bzw. unklare Definitionen und relativieren die Ergebnisse. Dabei gerät jedoch ein zentraler Punkt in den Hintergrund: Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland ernährt sich {…}