Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie mit 450 Teilnehmern fand signifikant weniger Labor-bestätigte Coronavirusinfektionen bei Menschen, die ein Azelastin-Nasenspray angewandt hatten. Das Nasenspray könnte demnach helfen, das Risiko einer Coronavirusinfektion zu reduzieren.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 48 Studien fand, dass spezifische Virusinfektionen mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer- und Parkinsonkrankheit assoziiert sind. Es wurde hingegen kein Zusammenhang zwischen Virusinfekten und ALS gesehen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien zeigte, dass die mRNA-Impfung gegen COVID-19 sicher während der Schwangerschaft eingesetzt werden kann und mit reduzierten Risiken auch für das Neugeborene assoziiert ist. Eine leichte Erhöhung des Risikos für Schwangerschaftsdiabetes unterstreicht jedoch die Notwendigkeit für fortlaufende Beobachtung der werdenen Mutter.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 3 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass eine Statintherapie bei stationär behandelten COVID-19-Patienten zu 3 % weniger Todesfällen aus jedem Grund über 30 Tage führte.
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Eine prospektive Kohortenstudie mit 88 COVID-19-Patienten fand, dass Fatigue als Symptom von Long-COVID stark mit einer Intensivbehandlung des akuten COVID-19 sowie erhöhten Myostatin- und Irisin-Spiegeln assoziiert war. Myopathische Mechanismen könnten demnach eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und als therapeutisches Ziel anhaltender Fatigue spielen.
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Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
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Die KI-Analyse von Bildgebungsdaten von 42 000 Personen vor und teils nach Pandemiebeginn fand, dass die Pandemie messbar zur schnelleren Alterung unserer Gehirne beigetragen hat. Kognitive Effekte schien dies jedoch innerhalb des betrachteten Zeitraums nicht zu haben – lediglich Personen, die an COVID-19 erkrankten, erlitten hierbei Einbußen.
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Auch anderthalb Jahre nach der Akuterkrankung COVID-19 liegen bei vielen Patienten mit Long-COVID noch ausgeprägte Symptome vor, fand eine prospektive Kohortenstudie. Das Symptombild umfasst bei jedem 6. posttraumatische Belastungsstörungen, jeder 3. Patient leidet unter Ängsten und Fatigue.
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Eine finnische Kohortenstudie mit 121 Patienten fand langanhaltende Folgen von COVID-19 ohne signifikante Unterschiede zwischen Patientengruppen mit unterschiedlichem Schweregrade der akuten Erkrankung, jedoch insgesamt einen positiven funktionellen Verlauf über 2 Jahre.
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Orales Minocyclin könnte womöglich einen wirksamen Beitrag zur Linderung von Symptomen bei Patienten mit myalgischer Encephalomyelitis (ME) sowie mit Long-COVID leisten, fand eine 6-wöchige Pilotstudie mit 55 Patienten. Die Studie wurde ohne Kontrollgruppe durchgeführt und bietet daher nur eingeschränkte Evidenz, ist aber vielversprechend für randomisiert-kontrollierte Studien.
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Eine Studie mit 30 Teilnehmern fand, dass regelmäßiges Yoga über 8 Wochen die arterielle Steifigkeit und Lungenfunktion nach mildem bis mittelschwerem COVID-19 signifikant verbessern kann.
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Zweimal täglich eingenommenes Cannabidiol zeigte in einer randomisiert-kontrollierten Studie über 16 Wochen keinen wesentlichen Einfluss auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Menschen mit HIV und Viruslast unter der Nachweisgrenze. Jedoch konnten positive Effekte auf die körperliche Funktionalität festgestellt werden.
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Die Analyse einer prospektiven Kohortenstudie in den Niederlanden über 150 507 Personen fand dass Migränepatienten, speziell Frauen, häufiger COVID-19 entwickelten. Symptome wie Kopfschmerz, Ansomie, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme traten häufiger nach COVID-19 und dann besonders bei Migränepatienten auf. Entsprechendes Screening könnte daher sinnvoll sein, so das Fazit.
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