Corona

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Viele Menschen erleben Monate nach einer SARS-CoV-2-Infektion weiterhin Atembeschwerden, Erschöpfung oder Husten – ein Zustand, der als Long COVID bekannt ist. Doch was passiert im Immunsystem, dass die Lunge dauerhaft beeinträchtigt? In der aktuellen Ausgabe von Nature Immunology liefert eine internationale Forschergruppe neue mechanistische Einblicke. Die Publikation „A distinct monocyte transcriptional state links systemic immune dysregulation to {…}

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Die Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 kann das Risiko für Autoimmunerkrankungen erhöhen, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 17 Kohortenstudien. Dies betraf speziell Erkrankungen des Gefäß- und Bindegewebssystems. Schwerere Erkrankungen mit COVID-19 steigerten, Impfungen hingegen senkten das Risiko.

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Eine Booster-Impfung gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse, zusätzlichen Schutz gegenüber Long-COVID bieten. Demnach könne die saisonale Impfung gegen neue Coronavirus-Varianten womöglich helfen, auch langfristige Folgen von COVID-19 zu reduzieren, wenn sich dies mit gezielten Studien erhärten lässt.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 48 Studien fand, dass spezifische Virusinfektionen mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer- und Parkinsonkrankheit assoziiert sind. Es wurde hingegen kein Zusammenhang zwischen Virusinfekten und ALS gesehen.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien zeigte, dass die mRNA-Impfung gegen COVID-19 sicher während der Schwangerschaft eingesetzt werden kann und mit reduzierten Risiken auch für das Neugeborene assoziiert ist. Eine leichte Erhöhung des Risikos für Schwangerschaftsdiabetes unterstreicht jedoch die Notwendigkeit für fortlaufende Beobachtung der werdenen Mutter.

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Eine prospektive Kohortenstudie mit 88 COVID-19-Patienten fand, dass Fatigue als Symptom von Long-COVID stark mit einer Intensivbehandlung des akuten COVID-19 sowie erhöhten Myostatin- und Irisin-Spiegeln assoziiert war. Myopathische Mechanismen könnten demnach eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und als therapeutisches Ziel anhaltender Fatigue spielen.

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